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Feuerrot

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Spätsommer 1484. In Ravensburg verbreitet sich die Hexenverfolgung. Als auch die junge Magd Magdalene ins Visier der Inquisition gerät, ist der Schmiedegeselle Martin ihre letzte Hoffnung. Kann er sie vor Folter und Hinrichtung retten?

Weitere Produktinformationen

Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...
ISBN
978-3-473-40133-8
EAN
9783473401338
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978-3-473-40133-8
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Genau mein Thema
von Scathach am 07.04.2016


Mit "Feuerrot" führt uns die Autorin Nina Blazon zu den Anfängen der Hexenverfolgung ins 15./16. Jahrhundert zurück und wer sich mit dem Thema schon einmal befasst hat, wird auch mit den grausamen Details, welche die Autorin hier sehr gut beschreibt, zurecht kommen. Ihr Schreibstil ist, wie gewohnt, sehr gut und man findet schnell in die Geschichte rein

Durch die genauen Beschreibungen, lernt man die Charaktere schnell kennen und erkennt beim Lesen gut, wem man trauen kann und wem nicht. Magdalena lebt in einer Zeit, wo es Frauen wahrlich nicht leicht haben und wie schnell man in Gefahr gerät, muss sie am eigenen Leib erfahren.

Ich finde das man es hier sehr schön spürt, dass die Autorin für ihren historischen Roman sehr viel recherchiert hat und ihre Charaktere der damaligen Zeit anpasste. Für jede der Personen im Buch, entwickelte sich ein eigenes Bild in meinem Kopf.

Das Thema Hexen und deren Verfolgung interessiert mich schon sehr lange. Dementsprechend habe ich mit beim Lesen einige Notizen gemacht, um nach dem Lesen selber etwas zu recherchieren...zb zu verschiedenen Orten oder Personengruppen und wie diese damals wirklich vorgingen.
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Spannende Reise nach Ravensburg zur Zeit der Hexenverfolgung
von odenwaldcollies am 14.03.2016
Egal, ob Fantasy-Roman oder, wie hier, historischer Roman: Nina Blazon versteht einfach ihr Handwerk. Diesmal führt sie den Leser nach Ravensburg zur Zeit der ersten Hexenprozesse. Ein Thema, das aufwühlt, wütend macht und für Unverständnis sorgt. Man bekommt einen Einblick in die Arbeit der Inquisition in Gestalt von Heinrich Kramer, der für seinen Hexenhammer bekannt ist.

Die Handlung ist authentisch, spannend und gegen Ende nimmt das Buch nochmal richtig an Fahrt auf. Immer wieder fallen mir die lebendigen Beschreibungen ebenso wie die wechselnden Stimmungslagen sehr positiv auf, bei denen man das Gefühl hat, selbst mitten in der Handlung zu stehen.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Charaktere, die so vielschichtig dargestellt werden, dass man sie nicht einfach einschätzen kann. Besonders hat es mir Madda angetan, die zwar eine gute und sichere Arbeitsstelle im Hause Humpis hat, aber gleichzeitig ihre Familie vermisst, die sie nur selten sehen kann. Zumal ihre kleine Schwester Marie sehr krank ist.

Neben Madda ist Beno Humpis, der Enkel von Onofrius, eine spannende Figur: er hat ein großes Herz und versucht, die Not der ärmeren Ravensburger Bevölkerung, die unter anhaltendem Unwetter und Ernteausfällen leidet, zu lindern. Außerdem ist er ziemlich intelligent und hinterfragt die Dinge. Allerdings ist er auch ein unsicherer Mensch, der viel zweifelt und sich von Heinrich Kramers Reden über Hexen und ihr Tun beeinflussen lässt.

Dann gibt es noch Elisabeth, die Nichte von Onofrius zweiter Ehefrau, die das Leben genießen möchte und sich nach Freiheit sehnt. Gleichzeitig ist sie traurig darüber ist, dass Beno, ihr bester Kindheitsfreund, in letzter Zeit so abweisend zu ihr ist.

Eine weitere zentrale Figur ist der italienische Gast Lucio Malaspani, der anfangs sehr schwer einzuschätzen ist: anzüglicher Frauenheld, aber auch charmanter Gentleman und jemand, der den Hauch der Renaissance aus Italien mit nach nach Ravensburg bringt.
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Hexenverfolgung
von Pelikanchen am 10.03.2016
Ende des 15. Jahrhunderts in Ravensburg. Magdalene, die Schmiedstochter die auch Madda genannt wird, weil ihre kleine Schwester Marie, Magdalene nicht richtig aussprechen konnte, arbeitet als Dienstmagd bei der reichen Kaufmannsfamilie Humpis. Sie hat allen Grund, sich zu freuen, denn eine gut bezahlte Stelle in dieser Zeit hatte nicht jeder. Ihr Vater, der verwitwet ist und auch ihre drei Schwestern freuen sich, das sie Madda ein bisschen unterstützen kann. Vielen in Ravensburg geht es sehr schlecht, da viele verheerende Hagelstürme und Unwetter über die kleine Stadt gebraust sind und zu viele Missernten das Volk immer ärmer macht.
Dann kommt auch noch Heinrich Kramer in die Stadt, ein Inquisitor, der an Hexen glaubt und die schuldigen finden und auf den Scheiterhaufen brennen lassen möchte. Das Volk steht bald hinter seiner Meinung, denn irgendwer muss ja an allem Schuld sein und dafür bestraft werden. Eine kleine Verleumdung oder ein Missverständnis und schon könnte man der nächste sein, der zu einem peinlichen Verhör muss und unter Folter alles gesteht, was der Inquisitor dir in den Mund legt.

Die Humpis haben politischen Einfluss und sind angesehene Bürger der Stadt. Sie leben in Prunk und auch wenn sie mit manchen Mitleid haben, wirklich helfen tun sie niemand. Dann kommt von einer befreundeten Kaufmannsfamilie aus Italien, Luici, zu den Humpis und soll dort ein bisschen was über den Handel lernen.
Luici ist sehr Nett und ist bald bei fast allen in der Familie sehr beliebt, aber hat er dieses Vertrauen auch verdient?
Beno Humpis ist hoffnungslos verliebt und auch Madda spielt mit der Liebe und ich kann nur sagen, das dieser Roman für mich genau die richtige Mischung aus Liebesgeschichte und Hexenverfolgung hatte und der Schreibstil war natürlich wieder toll. Die Charaktere sind alle lebensecht beschrieben und machen die Geschichte wirklich so lebendig. Es handelt sich zwar um ein Jugendbuch, aber ich denke die Geschichte kann Jung und Alt begeistern.
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