Experiment 1

Blubber, britzel, schäum: Man nehme ein Päckchen Backpulver …

Was man für den Versuchsaufbau braucht:

• 1 Glas
• 1 Schälchen
• Wasser
• 1 Päckchen Backpulver
• eventuell Lebensmittelfarbe
• einige Spritzer Zitronensaft

Jetzt geht’s los:

Zuerst ein Päckchen Backpulver in einem halben Glas Wasser auflösen.
Wer mag, gibt noch etwas Lebensmittelfarbe dazu.
Das Glas am besten in ein bereitgestelltes Schälchen stellen (falls es gleich überschäumt).
Nun ein paar Tropfen Zitronensaft ins Wasser spritzen.

Und was geht jetzt ab? Richtig, das Ganze beginnt ordentlich zu schäumen.
Ein Zeichen dafür, dass Backpulver und Zitronensäure aufeinander reagieren.
Faszinierend: Brausepulverherstellung basiert auf einem ähnlichen Prinzip.

Experiment 2

Tropf, tropf: Regen machen im Mini-Gewächshaus

Was man für den Versuchsaufbau braucht:

• 1 großes Glas
• etwas Erde aus dem Garten oder Park
• eine kleine Pflanze (oder etwas Gras) mit Wurzeln
• Wasser
• Frischhaltefolie
• Bindfaden oder Gummiband
• Sonne

Jetzt geht’s los:

Erde in das Glas füllen, sodass der Boden etwa 5 bis 7 cm hoch bedeckt ist.
Kleine Pflanze (oder Gras) mit den Wurzeln in die Erde setzen, Erde leicht andrücken, die Pflanze mit Wasser gießen.
Frischhaltefolie über das Glas spannen und das Glas damit gut verschließen, Folie mit einem Gummiband (oder Bindfaden) befestigen.
Glas in die Sonne oder an einen warmen Ort stellen.

Und was passiert jetzt? Richtig, nichts – denn erst mal ist Geduld gefragt!
Aber nach einiger Zeit sammeln sich innen am Glasrand oder oben an der Folie kleine Wassertropfen.
Das Wasser, mit dem die kleine Pflanze gegossen wurde, ist aufgrund der Wärme oder Sonneneinstrahlung verdampft, hat sich weiter oben am Glas wieder abgekühlt und wird dadurch wieder zu kleinen, flüssigen Tropfen.
Genauso entstehen übrigens auch Regentropfen, die aus einer Wolke auf die Erde hinabfallen.

Experiment 3

Schwups, verschwunden: wasserlösliche und wasserunlösliche Stoffe

Was man für den Versuchsaufbau braucht:

• 4 Gläser
• 4 kleine Löffel
• je 1 Teelöffel Zucker, Salz, Pfeffer und Öl
• Wasser

Jetzt geht’s los:

Zuerst vier Gläser nebeneinander auf den Tisch stellen.
Nun ins erste Glas 1 Teelöffel Zucker geben, ins zweite Glas 1 Teelöffel Salz, ins dritte Glas 1 Teelöffel Pfeffer und ins vierte Glas 1 Teelöffel Öl.
Löffel jeweils im Glas stehen lassen. Nun die Gläser halb mit Wasser füllen und die Zutat vorsichtig im Glas umrühren.

Und was kann man jetzt beobachten?
Richtig, der Zucker und das Salz sind – schwups – im Wasser verschwunden. Das heißt, beide sind wasserlösliche Stoffe.
Der Pfeffer bleibt aber an der Wasseroberfläche sichtbar. Genau wie das Öl. Man kann beobachten, wie Pfeffer und Öl quasi auf dem Wasser „schwimmen“. Pfeffer und Öl sind also wasserunlösliche Stoffe.
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