7 Tipps für leichteres Lernen

Wie Eltern ihre Kinder beim Lernen unterstützen können
Ravensburger Kinder untersuchen

1. Wissensdurst und Neugier schätzen

Wieso? Weshalb? Warum? Kinder sind unglaublich neugierig! Und genau diese Neugier ist ein großer und bedeutsamer Entwicklungsmotor. Umso wichtiger ist es, dass Erwachsene diesen Wissensdurst schätzen und neugierige Fragen geduldig und offen beantworten, wann immer das möglich ist.

Toll für Kinder ist, wenn Mama und Papa selbst auch wissbegierig sind, denn dann haben sie in der Familie lernfreudige Vorbilder.
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2. Verschiedene Lernwege ausprobieren

Wir Menschen kennen verschiedene Arten, uns Dinge besonders gut zu merken. Zum Beispiel mit Hilfe der Hände – denn wir behalten Dinge gut, wenn wir sie schon einmal gemalt oder aufgeschrieben haben. Natürlich merken wir uns auch sehr gut alles, was wir mit eigenen Augen gesehen haben (z. B. in Bildern oder später in farbig markierten Textstellen).

Auch das Hören spielt beim Lernen eine wichtige Rolle. Worte oder Vokabeln, die man ein- oder mehrfach gehört hat, merkt man sich besser, als wenn man sie nur liest.
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3. Zum eigenständigen Lernen ermuntern

Natürlich freuen sich gerade jüngere Kinder, wenn sie nicht allein beim Hausaufgabenmachen oder Lernen sind. Die elterliche Kunst besteht darin, dem Wunsch nach Gesellschaft einerseits ein Stück weit entgegenzukommen, etwa, indem man die erledigten Aufgaben zunächst erst einmal bewundert und lobt – auch, wenn sie vielleicht noch nicht fehlerfrei sind.

Und den Kindern dann zeigt, wie sie selbst zum Beispiel beim Abschreiben eines Textes durch detektivisches Vergleichen Fehler aufspüren können oder wie man beim Rechnen eine Gegenprobe macht.

4. Das A und O ist Wiederholung

Das kleine 1 x 1, das große 1 x 1, neue Worte oder Vokabeln: Wiederholung ist ein guter Gedächtnistrainer und macht obendrein Spaß, wenn man zum Beispiel beim 1 x 1 merkt, wie man immer schneller wird und schließlich alle Aufgaben wie der Wind „herunterrattern“ kann.

Anfangs kann man Dinge gemeinsam mit den Kindern wiederholen, später dann die Kinder zum eigenständigen Wiederholen ermuntern (siehe Tipp Nr. 3). Das funktioniert: Kinder sind sehr stolz, wenn sie etwas allein schaffen und können.
Ravensburger Wiederholen
Ravensburger Schlafen

5. Wer lernen will, muss ausgeschlafen sein

Entwicklungsforscher haben herausgefunden, dass ausreichend Schlaf beim Lernen eine zentrale Rolle spielt, denn Schlaf fördert das Lern- und Konzentrationsvermögen. Im Grundschulalter brauchen Kinder etwa elf Stunden Schlaf.

Und bereits eine Stunde mehr oder weniger hat Einfluss auf das Leistungsvermögen: Unausgeschlafene Kinder sind weniger aufmerksam und weniger kreativ. Also gönnen Sie sich und Ihrem Kind einen ruhigen Tagesausklang und eine ausgiebige Nachtruhe.
Ravensburger Schlafen

6. Jedes Kind hat seinen Lernrhythmus

Eltern können ihre Kinder darin unterstützen, die optimale Tageszeit zum Lernen herauszufinden. Aus der Lernforschung weiß man: Vormittags, also während der Schulzeit, ist das Gehirn sehr leistungsfähig, gegen Abend etwa zwischen 17 und 19 Uhr funktioniert das Erinnerungsvermögen am besten und nach dem Mittagessen steht häufig erst einmal ein Leistungstief an.

Also: Nach der Schule erst mal eine Pause machen, bevor es weitergeht. Probieren Sie am besten aus, welche Lernzeit gut zu Ihrer Familien- und Alltagsorganisation passt.
Tageszeiten zum Lernen Ravensburger
Familie Ravensburger

7. Aufhören, wenn’s am schönsten ist

Dann wird Ihr Kind auch beim nächsten und übernächsten Mal wieder mit Spaß und Freude dabei sein. Deshalb beim Lernen mit leichten und beliebten Aufgaben beginnen, dann die ungeliebten schwierigen erledigen und zum Schluss wieder mit etwas Einfachem aufhören.

Das erleichtert den täglichen Einstieg ins Lernen.
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