Soziale Netzwerke

Was Eltern wissen und beachten sollten

1. Worauf sollte man grundsätzlich achten?

Jeder, der bei einem sozialen Netzwerk mitmachen möchte, muss sich zuerst anmelden. Kinder sollten dazu das Einverständnis ihrer Eltern einholen, denn manche Netzwerke setzen ein gewisses Mindestalter voraus. Bei der Anmeldung legt man ein Nutzerkonto an, in dem wichtige persönliche Informationen wie Name und Passwort gespeichert sind. Um im Netzwerk unterwegs zu sein, meldet man sich immer mit Namen und Passwort an.

2. Wie legt man ein Profil an?

In jedem sozialen Netzwerk präsentiert man sich selbst, dafür gibt es eine sogenannte Profilseite. Hier kann man ein Foto hochladen und etwas über sich schreiben. Unter den Privatsphäre-Einstellungen legt man fest, wer auf welche Beiträge und Informationen zugreifen darf. Am besten man setzt sein Profil gleich auf den Privat-Modus, so kann keine fremde Person auf das Profil zugreifen. Dennoch sollten gerade Kinder mit ihren Informationen sehr sparsam umgehen. Sie sollten zum Beispiel auf keinen Fall ihre Schule, ihre Handynummer oder ihre Adresse angeben.

3. Wie sicher ist das Internet?

Das Internet ist ein gigantisches globales Netzwerk, das Milliarden von Menschen weltweit miteinander verbindet – auch Behörden, Unternehmen, Krankenhäuser, Fabriken oder in Zukunft sogar Autos und Haushalte. Das hat viele Vor-, aber auch einige Nachteile, denn leider gibt es Cyberkriminelle, die nach schwachen Stellen im Netz suchen. Betrüger und Diebe können in schlecht geschützte Rechner einbrechen und vorhandene Daten missbrauchen.

4. Wie schütze ich mich und mein Kind im Netz?

Es gibt ein paar einfache Dinge, auf die Eltern achten können:
• Sichere Passwörter, die möglichst aus zufälligen Kombinationen von Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen bestehen.
• Jedes Nutzerkonto bekommt ein eigenes Passwort.
• Regelmäßiges Update der Programme auf dem Computer.
• Installation von Software nur aus offiziellen und vertrauenswürdigen Quellen.
• Nicht auf Links und Anhänge in E-Mails klicken, deren Absender unbekannt ist oder einem komisch vorkommt.
• Installation einer Anti-Virus-Software mit regelmäßigem Update.

5. Was kann man gegen Cybermobbing tun?

Wenn Nutzer besonders gemein sind und schlimme Dinge über andere Leute im Netz schreiben, nennt man das Cybermobbing. Gerade solche fiesen Inhalte verbreiten sich leider oft besonders schnell. Was kann man dagegen tun? Wichtig ist eine gute Vertrauensbasis zwischen Eltern und Kindern, damit sich die Kinder überhaupt trauen, den Eltern davon zu erzählen. Mobbing nicht zu verheimlichen, sondern anderen davon zu erzählen, ist der erste Schritt, sich dagegen zu wehren. In vielen sozialen Netzwerken gibt es auch sogenannte „Melde-Funktionen“ – damit kann man gemeine Beiträge beim Unternehmen melden und auf einer Löschung bestehen. Außerdem gibt es spezielle Beratungsstellen, die Hilfe anbieten.

6. Warum sind Smartphones so praktisch?

Das Internet ist zum ständigen Begleiter des modernen Menschen geworden. Er nutzt es nicht nur von zu Hause, sondern auch unterwegs. Der Begriff „smart“ kommt aus dem Englischen und heißt „schlau“: Smartphones sind also besonders schlaue Telefone. Mit ihnen kann man nicht nur telefonieren wie mit einem normalen Handy, sondern man kann auch E-Mails schreiben, im Internet surfen, Fotos und Videos machen oder online andere Videos ansehen. Mittlerweile sind die Mehrzahl aller Mobiltelefone auf dem Markt Smartphones.
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