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Taschengeld mit tiptoi®

Die Sache mit dem Geld

Über Geld spricht man nicht. Eigentlich. Aber gerade der erste und richtige Umgang unserer Kinder mit Geld ist ein wichtiges Thema. Denn ab welchem Alter macht wie viel Taschengeld eigentlich Sinn? Und wie kann ich meinem Kind einen verantwortlichen Umgang mit Geld beibringen?
Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise.
Kind zählt ihr Geld bei Ravensburger

Ein großer Schritt

Das erste Taschengeld ist eine spannende Sache. Bedeutet es doch, dass man sein eigenes Geld hat und sich ab sofort Dinge selber leisten kann. Was für ein großer Schritt in die Selbstständigkeit. Taschengeld ist wichtig, denn im Umgang mit dem ersten eigenen Geld lernen Kinder viel Verantwortungsbewusstsein: Wofür gebe ich mein Geld aus? Gebe ich alles auf einmal aus, oder spare ich lieber?

Experten wie zum Beispiel das Bayerische Staatsministerium für Familie raten, dass Eltern sich so wenig wie möglich in diese Entscheidungen einmischen und das Kind eigene Erfahrungen machen lassen sollten. Gerade „Fehlkäufe“ sind wichtig, denn nur so erfährt das Kind, wie schmerzvoll es sein kann, wenn man sein ganzes Geld für eine vielleicht nur vermeintliche Herzenssache ausgegeben hat.

Kind zählt ihr Geld bei Ravensburger

Die Taschengeld-Tabelle

Wie viel Taschengeld ist ab welchem Alter sinnvoll? Die „Taschengeld-Tabelle 2017“ der Jugendämter bietet hierfür eine Richtlinie und gibt ganz klare Empfehlungen. Demnach können bereits Kinder ab vier Jahren regelmäßig Taschengeld bekommen. Sinnvoll ist, mit 50 Cent pro Woche anzufangen und die Summe dann um 1,00-1,50 Euro pro Lebensjahr zu steigern. Ganz wichtig ist neben der altersgerechten Summe auch der Auszahlungsmodus: Bei Kindern zwischen vier und neun Jahren wird empfohlen, das Taschengeld wöchentlich zu geben, bei Jugendlichen bis 18 Jahren monatlich. Im Alter von zehn Jahren sollte ein Kind in der Lage sein, das Geld über einen Monat einteilen zu können, so die Jugendämter. Allerdings ist dies natürlich nur eine Empfehlung. Am Ende bleibt diese Entscheidung selbstverständlich den Eltern überlassen.

Kinder sollen den Umgang mit Geld lernen

Das Kind sollte frei entscheiden dürfen, wofür es sein Taschengeld ausgibt. Egal ob Zeitschriften, Süßigkeiten oder Spielsachen – mischen Sie sich nicht ein und lassen Sie Ihr Kind ein Gefühl für Geld bekommen. Wohl aber können Sie ihrem Kind anbieten, zum Beispiel ein Sparbuch zu eröffnen, auf welches das Kind einen Teil seines Taschengeldes einzahlen und sparen kann, zum Beispiel auf ein teureres Spielzeug. Alltägliche und notwendige Dinge wie Nahrung, Kleidung, Schulbedarf und Fahrkarten zur Schule etc. sollte Ihr Kind aber nicht von seinem Taschengeld zahlen müssen. Hierfür kann man ein „extra Budget“ besprechen, das solche Ausgaben deckt. Und: Das Taschengeld sollte niemals als erzieherisches Druckmittel eingesetzt werden, das als Bestrafung eingezogen oder gar ausgelassen wird.

Offen sein

Die Taschengeld-Tabelle ist eine Orientierungshilfe, aber sie ist nicht verbindlich. Denn jede Familie ist anders und lebt in unterschiedlichen finanziellen Verhältnissen. Was für den einen fast schon zu wenig erscheint, kann eine andere Familie in eine finanzielle Bredouille bringen. Gerade in Familien mit mehreren Kindern fällt das Taschengeld oftmals niedriger als empfohlen aus. In so einem Fall raten die Jugendämter, offen und ehrlich mit den Kindern über die finanzielle Lage zu sprechen.

Für Kinder ab 13 Jahren gibt es zum Beispiel Möglichkeiten, das Taschengeld eigenständig aufzubessern. Und letztendlich ist nicht die Höhe des Taschengeldes entscheidend, sondern die Tatsache, dass Ihr Kind überhaupt Taschengeld bekommt. Das erste eigene Geld zu besitzen, macht stolz und stärkt das Selbstwertgefühl.

Mädchen stapelt ihr Geld bei Ravensburger

So viele Kinder und Jugendliche bekommen regelmäßig Taschengeld

So viele Kinder und Jugendliche bekommen regelmäßig Taschengeld

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