Ali Mitgutsch

Der "Vater der Wimmelbücher"

Die Geschichte der Wimmelbücher

Ali Mitgutsch ist Erfinder der „sich selbst erzählenden Geschichtenbücher“. Seine Bilder begeistern seit Generationen kleine und große Betrachter. Sie fesseln, weil sie ein scheinbar unendlicher Schatz an Details und Geschichten sind.

Jedes einzelne Bild von ihm erzählt bis zu hundert Geschichten, jede Doppelseite öffnet den Blick in eine neue Welt. In seinen detailliert gemalten, bunten Szenen tobt das Leben in all seiner Vielfalt. Fußgänger, die neugierig durch den Bauzaun schauen, ein hochnäsiger Herr mit kläffendem Pudel, spielende Kinder, tratschende Marktfrauen, sich erschreckende Ausflügler, die fast aus dem Ruderboot kippen.

Ali Mitgutsch schafft es, das Augenmerk auf Kleinigkeiten zu lenken und den Betrachter Teil seines hellwachen Blicks werden zu lassen. Er dokumentiert die Welt so, dass es keinerlei Sprache bedarf. Dialoge sind in den Bildern des „Meisters der kleinen Dinge des Lebens“ offensichtlich. Sein Blick in ein Mehrfamilien- und Mehrgenerationenhaus gehört genauso zu den Klassikern wie die Suche nach den pinkelnden kleinen Jungen. Und wer ganz genau hinschaut, entdeckt auch die ein oder andere Ungereimtheit, wie zum Beispiel eine fehlende Anhängerkuppel - ein Beweis für einen echten Mitgutsch.

Baby mit Ravensburger Wimmelbuch
Ali Mitgutsch im Ravensburger Museum

Ali Mitgutsch

wurde am 21.8.1935 in München geboren, wo er heute noch in einer verwinkelten Schwabinger Altbauwohnung lebt. Seine Karriere begann er als Grafiker, sein 1968 beim Ravensburger Buchverlag erschienenes „Rundherum in meiner Stadt“ erhielt ein Jahr später den Deutschen Jugendliteraturpreis. Seitdem ist sein Illustrationsstil unverkennbar. Mehr als 70 Bücher, Poster und Puzzles erschienen mit seinen Figuren und Zeichnungen.

Ali Mitgutsch - Porträt 2015

Ali Mitgutsch - Porträt 2015

Ali Mitgutsch - Porträt 2015

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