Warum wir so gerne Liebesromane lesen

Warum wir so gerne Liebesromane lesen

Gibt es etwas Schöneres auf der Welt, als frisch verliebt zu sein? Wenn zwei Menschen sich finden, schweben sie im siebten Himmel. Aber nicht nur selbst verliebt zu sein, lässt Herzen höher schlagen – auch Liebesgeschichten zu lesen, ist für viele Menschen herzerwärmend. Warum ist das so?

Ob Jugendliche oder Erwachsene: Gefühle bereichern unser Leben

Das moderne Leben zwischen Schule oder Arbeit und vielen anderen Verpflichtungen und Terminen ist meist ziemlich unromantisch. Funktionieren ist angesagt, Gefühle dagegen sind eher zweitrangig. Doch gerade die Gefühle sind es, die uns Menschen auszeichnen. Sie machen unser Leben reich und lebendig. Interessant ist, dass Kinder zwar gefühlvoll sind, aber ihre Gefühle noch nicht reflektieren – sie lachen, weinen, leben ganz spontan im Hier und Jetzt und denken gar nicht darüber nach, warum das so ist. Erst mit der Pubertät und im Erwachsenenalter bildet sich eine zunehmend erwachsene Wahrnehmung aus, mit der das Einordnen von Gefühlen und ein Nachdenken darüber möglich wird.
Ravensburger erklärt warum die Liebe so aufregend ist

Liebesromane lesen: Weil die Liebe aufregender ist als der Alltag

Im Jugendalter – zwischen Kind sein und erwachsen werden – bildet sich die Selbstwahrnehmung weiter aus. In der Pubertät erleben wir besonders heftige und intensive Gefühle, die uns zum Nachdenken bringen. Wir machen negative Erfahrungen und Gefühle rund um Protest, Widerstand oder Einsamkeit.

Aber wir lernen auch alle großen Gefühle rund um die erste Liebe kennen: Herzklopfen, Liebe auf den ersten Blick, verlegen sein, rot werden, Schmetterlinge im Bauch haben, die Welt umarmen wollen vor Glück. Und wir spüren: Der Zauber der Liebe ist so viel aufregender als alles andere, was unseren Alltag bestimmt. Ein Gefühl, das beim Lesen eines guten Liebesromans aktiviert wird und uns innerlich belebt.
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Unsere Tipps für gefühlvolle Stunden

I Knew U Were Trouble

Marco Leone: sexy, tätowiert und ein berüchtigter Bad Boy. Frankie Devereux: reiches Mädchen aus den Heights. Doch seit sie den Mord an ihrem Freund miterlebt hat, plagen sie schwere Schuldgefühle. Traumatisiert zieht sie zu ihrem Vater, einem Undercover-Cop im übelsten Viertel der Stadt. Dort trifft sie auf Marco – und gegen ihren Willen können die beiden nicht voneinander lassen. Doch Frankies Vater tut alles, um das zu verhindern, denn Marco fährt illegale Autorennen. Nur Frankie sieht hinter Marcos harte Schale. Aber ist sie bereit, für ihre Liebe alles zu riskieren?
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Warum wir so gern mitfühlen

Positive Gefühle bereichern unser Innenleben. Neben vielen Informationen, Daten, Fakten und dem Alltagsstress des modernen Lebens eröffnen sie uns einen gefühlvollen inneren Raum. Einen Raum für Sehnsüchte, Träume, Herzenswünsche, Liebe. Wer gerade selbst Schmetterlinge im Bauch hat, der weiß es: Kein Lebensbereich ist so gefühlsbetont wie die Liebe in allen ihren Facetten. Aber Menschen können auch mitfühlen, Empathie – sich in andere hineinversetzen – ist eine unserer großen Stärken. Beim Lesen von Liebesromanen schlüpfen wir in die Rolle der Heldin oder des Helden, unsere Empathie wird dadurch noch einmal besonders aktiviert.

Und warum wir Happy Ends so lieben

Zusammen mit den Protagonisten erleben wir alle Höhen und Tiefen der Liebe vom ersten Kuss bis zum schrecklichen Liebeskummer. Das ist aufregend, faszinierend und bereichernd. Wir lesen und erleben, wie jemand vielleicht gerade den größten Fehler seines Lebens begeht – und dann passiert etwas Unvorhergesehenes, Überraschendes, Großartiges. Ein gutes Happy End zeigt uns, „dass die Welt mit menschlichen Mitteln irgendwie zu ordnen ist“, erklärt der Würzburger Literaturprofessor Stephan Kraft, der den Reiz des Happy Ends erforscht hat. Ein weiterer, sehr tröstlicher und schöner Grund, Liebesromane zu lesen.

Aber natürlich gibt es auch Liebesgeschichten, die ohne glückliches Ende ein großer Erfolg geworden sind – eben darum, weil sie vor unliebsamen Themen nicht zurückschrecken und den Leser damit auffangen.
Happy Ends mit Ravensburger

Romantik pur – die schönsten Liebesgeschichten

„Die schönsten Erinnerungen sammelt man immer zu zweit“, hat die deutsche Schriftstellerin Luise Rinser einmal gesagt. Und Recht hat sie – den Zauber der Liebe haben Paare schon zu jeder Zeit und auf der ganzen Welt gemeinsam erlebt. Ob im Theater, Roman, im Hollywood-Film oder im echten Leben. Schwelgen Sie mit Romeo und Julia, Sissi und Franzl und weiteren Liebespaaren.

Romeo und Julia (gespielt von Claire Danes und Leonardo DiCaprio)

„Kein Hindernis aus Stein hält Liebe auf, was Liebe kann, das wagt sie auch“, hat William Shakespeare schon im 16. Jahrhundert in der Tragödie „Romeo und Julia“ über die Kraft der Liebe geschrieben. Baz Luhrmann hat in den 1990er-Jahren daraus den Film „William Shakespeare’s Romeo + Juliet“ gemacht

Sissi und Franzl (gespielt von Karlheinz Böhm und Romy Schneider)

„Ich war schon sehr oft im Leben glücklich. Und manchmal muss eben ein Schatten kommen, sonst wüsste man ja die Sonne nicht mehr zu schätzen“, sagt Romy Schneider als Sissi an der Seite von Karlheinz Böhm als Kaiser Franz Joseph in dem berühmten Heimatfilm „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ aus den 1950er-Jahren.

Pretty Woman (mit Richard Gere und Julia Roberts)

„Ich gerate immer in komplizierte Beziehungen ohne Zukunft“, stellt Richard Gere in der Rolle des Geschäftsmannes Edward Lewis fest – und verliebt sich vielleicht gerade deshalb in Pretty Woman Julia Roberts.

Casablanca (mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman)

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ und „Küss mich! Küss mich, als wär’s das letzte Mal!“ sind nur zwei der vielen berühmten Filmzitate aus „Casablanca“ mit Ingrid Bergman als Ilsa und Humphrey Bogart als Rick. Der US-Film-Klassiker war im Kriegsjahr 1944 gleich für acht Oscars nominiert.

Titanic (mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet)

„Das Herz einer Frau ist ein tiefer Ozean voller Geheimnisse“, sagt Rose DeWitt Bukater, gespielt von Kate Winslet, in dem Liebesfilmdrama „Titanic“. Und weiter: „…jetzt wissen Sie, dass es einen Mann namens Jack Dawson gab und dass er mich gerettet hat, in jeder Weise, wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann.“ Allein in den USA hat die dramatische Liebesgeschichte mit Leonardo DiCaprio als Jack und Kate Winslet als Rose über 130 Millionen Kinobesucher in ihren Bann.
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