"Noch einmal bitte!"

Warum Vorlesen für Kinder so wichtig ist

Vorlesestunde für Kinder

Ob flauschiges Fühlbuch oder detailreiches Bilderbuch – Bücher holen Kinder in eine wunderbare Welt. Die Welt der Sprache, des Wissens, der Gefühle, der Fantasie. Schon die Allerkleinsten fühlen sich darin pudelwohl. Vor allem, wenn das Anschauen und Vorlesen von Büchern mit einer wohligen Atmosphäre verbunden ist. Die Vorlese-Stunde ist für Kinder etwas ganz Besonderes, eine besondere Zeit des Tages, auf die sie sich auch im Vorschulalter noch freuen.

Kuschelige Exklusivzeit

Gerade in heutigen Zeiten, in denen Eltern viele Termine zu jonglieren und schon Kleinkinder streng getaktete Tage haben, kann das Vorlesen für Groß und Klein zu einer erholsamen Insel werden – ganz ohne Termindruck, Geräuschpegel und störende elektronische Medien.

Aufs Sofa kuscheln und eintauchen in bunte Bilder- und Geschichten. Kinder genießen diese entspannte Exklusivzeit mit Mama oder Papa – und idealerweise sollten sie diese jeden Tag bekommen, ob als Gute-Nacht-Ritual oder Mittagspause. Denn während des genüsslichen Kuschelns verknüpft das kindliche Gehirn Lesen und Bücher mit dem Gefühl geborgen zu sein.
Wird Lesen von klein auf mit einer derart schönen Assoziation verknüpft, kann es Grundlage für viele positive Entwicklungsschritte sein. Bücher sind Inspiration pur für die Kleinen: sie regen die Fantasie, das abstrakte Denken, die Kreativität an.
Mithilfe der Symbolcharakter der Bilder lernen die Kleinen ihre Umwelt kennen und sie zu benennen. Gleichzeitig fördert das Vorlesen aber auch die Konzentrationsfähigkeit. Ganz nebenbei erlernen die Kleinen neue Wörter, Synonyme und Bedeutungen, begreifen intuitiv Sprach- und Satzstrukturen und übernehmen all dies in ihren eigenen Wort- und Sprachschatz.

Vorlesen fördert die Sprach- und Lesekompetenz

Erfahrung und Studien zeigen, dass sich frühes, häufiges und regelmäßiges Vorlesen förderlich auf spätere Sprach- und Lesekompetenzen von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Darüber hinaus schneiden „Vorlesekinder“ auch bei anderen schulischen, musischen und sportlichen Leistungen oft besser ab als jene, denen in früher Kindheit nie oder selten vorgelesen wurde.

Vorlesen fördert die Empathie

Doch Bücher können noch mehr: Sie führen nicht nur spielerisch in die Welt des Lernens, Denkens und Wissens ein, sondern vermitteln vor allem auch Gefühle. Geschichten stärken die Empathie von Kindern, gleichzeitig spiegeln gute Kinderbücher auch die Gefühlswelt der Kleinen wider und können so sogar zu Problemlösungen beitragen.

Das Kind sieht, dass es anderen ähnlich geht und profitiert von diesem Ich-bin-nicht-allein-Effekt. Mit einem Erwachsenen an der Seite, der das Kind versteht, sich gerne Zeit fürs Schmökern nimmt und beim Vorlesen Lebendigkeit in Stimme und Sprache bringt, werden Bücher so zu wertvollen Begleitern durch die Kindheit.

Was soll ich meinem Kind vorlesen?

Kinder entwickeln bereits in frühester Kindheit ein individuelles Interesse und eine Begeisterung für bestimmte Themen. Geschichten zu Sachgebieten wie "Bauernhof", "Baustelle" oder vielem mehr lassen Kinder in ihre eigenen Welten eintauchen und fördern gezielt ihre persönlichen Interessen.

Doch egal welche Themen in der Vorlesestunde auf dem Programm stehen: wichtig sind inhaltlich vielfältige Geschichten, welche die Fantasie der Kinder anregen und sie jedes Mal aufs Neue mit auf eine Reise in die verschiedensten Fantasie-Welten nehmen.

Ravensburger bietet daher mit der Reihe "Pappbilderbücher" ein breites Programm an Büchern an, welche die verschiedensten Interessensgebiete von Kindern behandeln. Die Inhalte der Bücher sind dabei speziell an das Alter und die Entwicklung der Kinder angepasst und regen zu immer neuen Entdeckungen an.

Ravensburger Pappbilderbücher

Das Konzept

3 Tipps, wie das Vorlesen Ihnen und Ihren Kleinen noch mehr Spaß macht

1. Interaktiv: Gerade kleine Kinder fragen immer wieder dazwischen. Reagieren Sie nicht genervt darauf, denn dies ist ein Zeichen für großes Interesse. Gehen Sie auf die Fragen ein, fragen Sie zurück, bilden Sie Brücken zum eigenen Leben des Kindes. So profitiert es noch mehr von Ihrer Lesestunde.
2. Kopfkino: Nur keine Scheu! Sie müssen kein begnadeter Leser oder Schauspieler sein, um der Geschichte noch mehr Leben einzuhauchen. Da bekommt der Elefant eine tiefe, brummige Stimme und die Giraf fe eine näselnde Aussprache. Da wird der Text mal laut, mal flüsternd gelesen und mit Gestik und Mimik untermalt – je nachdem, wie viel Spannung der kleine Zuhörer gerade vertragen kann. Sie können so die positive Wirkung von Büchern individuell verstärken!
3. Interpretation: Die Allerkleinsten können mit abgelesenen Texten meist noch nicht viel anfangen, denn sie sind oft sehr mit Schauen beschäftigt. Holen Sie sie lieber mit freien Erzählungen in die faszinierende Buchwelt und entdecken Sie gemeinsam, wie viele Geschichten sich zwischen zwei Buchdeckeln verstecken!
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