Einschlafprobleme

5 Tipps, wie Sie Ihrem Kleinkind bei Einschlafproblemen helfen können
Es ertönt ein leises „Mama“ oder zaghaftes „Papa“ aus dem Babyfon (oder manchmal auch etwas lauteres Geschrei), obwohl Sie Ihr Kind gerade erst zur Ruhe gelegt haben. Bei Einschlafproblemen des Kindes stehen viele Eltern oft ratlos da. Gerade, wenn das Kleinkind nicht einschlafen kann, werden Abende für die ganze Familie zur Zerreißprobe. Die Kleinen dann am Morgen aus dem wohlverdienten Schlummer zu reißen, fällt schwer und führt oft zu Tränen und Trotzanfällen.

Doch als Eltern können Sie Ihrem Kleinkind durch verschiedene Möglichkeiten beim Einschlafen helfen. Einschlafprobleme können nämlich viele Ursachen haben, etwa die Zeitumstellung, ältere Geschwister, die länger wach bleiben, das Ende der Kita-Ferien oder eine innere Unruhe. Wir haben Ihnen hilfreiche Einschlaftipps für Kleinkinder und Kinder zusammengestellt, die Kinderärzte und Psychologen befürworten..

Vorab: Warum der Schlaf so wichtig ist
Kleinkinder zwischen einem und vier Jahren brauchen etwa elf bis zwölf Stunden Schlaf pro Nacht, sagt der National Health Service Großbritannien. Kein Wunder also, dass ein Kleinkind mit Einschlafproblemen oft launenhaft und unaufmerksam ist.

1. Eine geregelte Schlafenszeit festlegen
Kleinkinder brauchen Strukturen, die ihnen die Welt beibringen und an denen sie sich festhalten können. Dazu gehören feste Schlafenszeiten – sowohl mittags als auch abends. Selbstverständlich haben Kleinkinder, die manchmal um 21 Uhr, manchmal um 19 Uhr ins Bett gebracht werden, Probleme einzuschlafen. Aber: Ausnahmen bestimmen die Regel, denn nicht immer ist es möglich, dass Sie sich an die Zeiten halten können, zum Beispiel wenn ein Geburtstag oder Ausflug ansteht. Generell sollten Sie jedoch darauf achten, dass Ihr Kleinkind immer zur gleichen Zeit isst und schläft.

2. Die Ruhephase rechtzeitig einleiten
Gerade Kleinkinder entdecken die Welt jeden Tag aufs Neue. Alles, was ihnen wiederfährt, ist entweder das Schlimmste oder das Beste, was sie bisher erlebt haben. Alles ist aufregend, alles muss entdeckt werden, aber nicht alles geht. Frust darüber, dass die Eltern einen einfach nicht immer gleich verstehen, dass das Laufen noch nicht klappt oder dass Schuhe anziehen noch immer schwer ist, wühlen Kinder emotional auf. So ein Gefühlschaos muss verarbeitet werden, aber dafür brauchen die Kleinen Zeit. Oft ist es zu spät, erst eine Stunde vor der regulären Schlafenszeit die Ruhephase einzuleiten.
Fangen Sie als Eltern daher schon vor dem Abendessen damit an, den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Das kann beispielsweise auch mit ruhiger Musik, einer Geschichte, die beim Kuscheln erzählt wird oder einem Buch, aus dem vorgelesen wird, gemacht werden.
3. Schlafrituale für Kleinkinder etablieren
Eine der effektivsten Methoden, einem Kleinkind mit Einschlafproblem zu helfen, sind Einschlafrituale. Ihr Kind liebt es, Zeit mit Ihnen zu verbringen, mit Ihnen zu kuscheln und sich mit Ihnen zu unterhalten. Einschlafrituale helfen deswegen dem Kind, mit Ihnen gemeinsam den Tag zu verabschieden. Der Ablauf des Zubettgehens sollte daher immer gleich sein: Putzen Sie gemeinsam Zähne, ziehen Sie Ihrem Kind den Schlafanzug an und gehen Sie dann gemeinsam ins Kinderzimmer. Besonders Kleinkinder lieben es, vor dem Einschlafen Geschichten erzählt zu bekommen, bei denen sie in andere Welten eintauchen können. Zudem ist Geschichtenzeit eine tolle Gelegenheit, um ganz vertraute Zeit mit dem Kind zu verbringen. Auch hier gilt: Lesen Sie Ihrem Kind ruhig jeden Abend die gleiche Gute-Nacht-Geschichte vor, um wirklich ein komplett festes Einschlafritual zu haben.
Die Ravensburger Bücher-Reihe „Edition Piepmatz“ bietet altersgerechte Einschlafgeschichten in liebevoller Ausstattung altersgerechte Kleinkindthemen, die vielseitig aufbereitet sind und sich als Abend-Vorlese-Bücher eignen, um den Tag schön ruhig ausklingen zu lassen.. Das Einschlafbuch „Leise, leise, sagt die Meise“ eignet sich als Mitmachbuch zum Schlafengehen, sodass Sie auch Kleinkinder in das Schlafritual einbinden können. Die liebevollen Illustrationen, klangvollen, einprägsamen Reime und klare Farben in modernen Pastelltönen helfen dabei, die Kleinen vom Zudecken bis zum Gute-Nacht-Kuss.
ins Land der Träume zu begleiten.

4. Auf die richtigen Lichtverhältnisse achten
Licht aus, ab ins Bett – nur, manchmal ist das mit dem Licht nicht so einfach. Generell sollten Kinder in dunklen Zimmern schlafen, aber viele Kleinkinder bekommen nachts Angst, wenn die gewohnte Umgebung in Dunkelheit getaucht ist. Die Tür einen Spalt offen zu lassen hilft nicht nur, Licht ins Dunkel zu bringen, sondern stellt auch weiterhin eine sichere Verbindung zu Mama und Papa dar.
Wenn möglich, dann sollten Sie schon 30 bis 60 Minuten bevor das Kleinkind einschlafen soll, die richtigen Lichtverhältnisse schaffen. Gedimmte Lampen bzw. ein Leselicht während der Einschlafrituale helfen, Einschlafproblemen des Kindes vorzubeugen. Der Übergang von Tag zu Nacht ist dann nämlich fließender und Kinder produzieren früher Melatonin – so die Studie der University of Colorado Boulder. Melatonin hilft, zur Ruhe zu kommen und die innere Uhr des Kindes auf die Schlafenszeit einzustellen.

5. Das Kinderzimmer richtig vorbereiten
In der Ecke steht ein Kinderstaubsauger, daneben die Parkgarage und Bücher und Kuscheltiere sind sowieso überall verstreut. Ein chaotisches Kinderzimmer reizt Kleinkinder immerzu, aus dem Bett zu krabbeln und zu spielen, statt zu schlafen. Räumen Sie deswegen gemeinsam mit Ihrem Kind auf – machen Sie daraus ein Spiel, das Sie in die Einschlafrituale integrieren. Sie sollten vor der Gute-Nacht-Geschichte aufräumen, denn sonst wird das Kind wieder aus dem Schlummer gerissen. Außerdem sollte das Kinderzimmer gut gelüftet und nicht zu warm sein. 18 bis 20 Grad Celsius sind die optimalen Schlaftemperaturen für die Kleinen.
Nun haben Sie es also geschafft - das Baby schläft und alles ist still. Und für den neuen Tag voller Abenteuer ist somit jeder gut gewappnet - denn beim Aufwachen und die-Welt-entdecken haben Kleinkinder bekanntlich ja keine Probleme.

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