Adventskalender für 2-Jährige

24 Geschenkideen für den Kalender

„Kuckuck, wo bin ich?“ – „Und was ist wohl in dem Päckchen drin?“ Gerade kleine Kinder lieben Überraschungsspiele und natürlich auch Überraschungen aller Art. Die müssen gar nicht groß oder teuer sein. Hier gibt es viele gute Ideen, den Adventskalender für die Kleinsten sinnvoll zu füllen.

Wann kommt die Zeit für den ersten Adventskalender? Ist so etwas für 2-Jährige nicht zu früh? Nein. Vorausgesetzt, die Überraschungen sind altersgerecht und mit Bedacht zusammengestellt …

Schöne Tradition: Warum überhaupt Adventskalender?
In der dunklen Jahreszeit sollten die ersten Adventskalender Kindern und Erwachsenen die vielen Tage bis Weihnachten verkürzen. Wie oft noch schlafen? Wann endlich wird das Jesuskind geboren? So wurden die Adventskalender im 19. Jahrhundert Teil des christlichen Brauchtums in der Adventszeit – sichtbare und liebevoll verzierte Zeitmesser, die mit dem 1. Dezember beginnen und am 24. Dezember enden. Hinter den Türchen der ersten Kalender fanden Kinder damals noch Bibelverse oder hübsche Winter- und Weihnachtsmotive, erst später, nämlich in den 1950er Jahren, kam die Idee dazu, hinter jedem Türchen auch ein leckeres Stück Schokolade zu verstecken.

Viele kleine Rituale der gemeinsamen Vorfreude
Allerdings ist für 2-jährige Mädchen und Jungen ein Adventskalender, der ausschließlich mit Schokolade oder Süßigkeiten gefüllt ist, nicht geeignet. Denn es ist nicht gesund, schon den Allerkleinsten auf diese Art und Weise das regelmäßige und tägliche Naschen „beizubringen“. Eine gelegentliche Nascherei dagegen mag natürlich durchaus erlaubt sein. Aber viel wichtiger ist es für die Kinder, gemeinsam mit Mama oder Papa jeden Tag ein kleines Ritual der Überraschung und Vorfreude zu pflegen. Wer sich entschließt, einen Adventskalender für die Kleinsten zu füllen, sollte also auch jeden Tag ein wenig Zeit dafür einplanen, die Überraschung im Kalender gemeinsam zu öffnen, anzuschauen und damit zu spielen. Ideal ist, für die gemeinsame Beschäftigung mit der Überraschung jeden Tag die gleiche Uhr- oder Tageszeit einzuplanen.

Selbstgemachte Kalender sind die schönsten
Es gibt unendlich viele kreative Möglichkeiten, einen Adventskalender selbst zu basteln, zu nähen oder zu bauen. Vorlagen dazu findet man im Internet. Wir möchten hier drei einfache Kalendervarianten vorschlagen, die Mütter und Väter schnell vorbereitet haben.

Variante 1: Man nimmt Papiertütchen für Butterbrote, malt auf jede Tüte eine dicke Zahl von 1 bis 24, befüllt die Tüten, bindet sie mit bunten Fäden zu und hängt sie an einer langen Schnur auf.

Variante 2: Man sammelt 24 Babykost-Gläschen, beklebt diese mit Nummern, befüllt sie und stellt sie in einer langen Reihe auf. Sind die Überraschungen größer als die Gläschen, werden sie einfach ans Gläschen gebunden.

Variante 3: Man nimmt eine große Kiste und befüllt diese mit 24 bunt verpackten, unterschiedlich großen Überraschungen. Natürlich bekommt auch hier jedes Päckchen eine Zahl zwischen 1 und 24.

Was kommt in die vielen kleinen Tüten rein?
Gerade bei den Adventskalendern für die Allerkleinsten ist das die zentrale Frage. Schließlich soll das Ganze ja in einem bezahlbaren Rahmen bleiben und vor allem alters- und kindgerecht sein. Deshalb ist es sinnvoll, eine bunte Mischung von verschiedenen Dingen auszuwählen. Warum nicht neben kleinen Spielsachen wie Knete oder Stickern ein Päckchen auch mit einem besonders hübschen Apfel füllen und den dann gemeinsam mit dem Kind ganz bewusst und achtsam betrachten, daran riechen, ihn schälen und essen? Oder in eine Tüte eine kleine Karotte stecken? Die hat der Schneemann schließlich auch als Nase … Für Kinder ist es besonders spannend, wenn es zu jeder Überraschung im Päckchen eine kleine, ganz einfache Geschichte gibt – und natürlich etwas Gemeinsames zu tun.

Nüsse und Kleinteile: Nicht alles ist geeignet
2-Jährige stecken sich noch gern – wie die meisten kleinen Kinder – alles in den Mund. Sie lernen noch, wie man verschiedene Nahrungsmittel beißt, isst, kaut und schluckt. Besonders die Regel, dass man kleine Dinge nicht in den Mund stecken darf, muss immer wieder geübt werden. Die Gefahr, sich an etwas zu verschlucken, ist bei Kindern unter 3 Jahren am größten. Nüsse – besonders Erdnüsse – sind deshalb für Kleinkinder verboten.

"Mein Wimmel-Adventskalender" - 24 Türchen für die Allerkleinsten
Vielen berufstätigen Eltern geht es leider auch so, dass im Alltag einfach viel zu wenig Zeit übrigbleibt, um selbst zu basteln. Bloß kein Stress: Statt schokogefüllter Süßigkeiten-Kalender gibt es gerade für die Allerkleinsten eine liebevolle Alternative: den großen, reich illustrierten Wimmel-Adventskalender zum Aufstellen. Hinter 24 Türchen finden kleine Kinder und ihre Eltern hier ganz unterschiedliche Mini-Pappbilderbücher. Neben allerlei Weihnachtlichem gibt es charmante Lieblingsthemen aus dem Kleinkinderalltag – speziell geschrieben und gestaltet für die 2-Jährigen, die kleine Alltagsgeschichten lieben, in denen sie selbst die Hauptrolle spielen.

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