Malen nach Zahlen - die große Lust am feinen Auspinseln

Interview mit einer Freizeitmalerin
Je mehr kleine Farbfelder, umso größer die Herausforderung: Wenn Corinna Lorenz, 26 Jahre, ein neues Malen nach Zahlen-Set vor sich hat, freut sie sich richtig darauf, es auszumalen. Dann weiß ihr Freund, dass sie jetzt erstmal keine Zeit für ihn hat, das Smartphone bleibt liegen und sie konzentriert sich voll und ganz auf die exakten, bunten Pinselstriche, die zum Kunstwerk werden – garantiert. Warum sie das Malen nach Zahlen liebt und was es mit einem macht, erzählt die passionierte Freizeitmalerin im Interview.
Frau Lorenz, seit wann malen Sie nach Zahlen und wie sind Sie darauf gekommen?

Corinna Lorenz: „Also, meine Freunde sagen ja, dass ich selbst ganz gut malen könne. Und tatsächlich habe ich immer schon gerne mit dem Bleistift gezeichnet, Tiere zum Beispiel, Hunde oder Pferde. Aber irgendwann wollte ich etwas anderes malen und wusste nicht, was. Da habe ich als Teenagerin bei einer Freundin das Malen nach Zahlen gesehen und die Farben und Motive bewundert. Das war dann die Motivation, es einmal auszuprobieren.“

Ein interessanter Übergang vom freien Zeichnen zum Colorieren vorgegebener Farbflächen. Warum sind Sie bei Letzterem geblieben?

Corinna Lorenz: „Weil man sich die Motive aussuchen kann und weil die Farben schon perfekt vorgemischt sind. Es gibt so viele schöne und moderne Bilder. Zum Beispiel aus fernen Ländern, anderen Kulturen, interessanten Städten. Und ich kann sehen, ob sie viele, kleine Felder für unterschiedliche Nuancen haben oder große Flächen derselben Farbe. Das wäre dann zum Beispiel nichts für mich, ich mag es gerne bunt und abwechslungsreich.“
Corinna Lorenz
1 / 2
Was ist die Faszination für Sie, ein großes Bild, etwa ein Triptychon, anzugehen und auszumalen?

Corinna Lorenz: „Es ist die Überraschung, wie aus den verschiedenen Farbtönen nach und nach Kontraste und dann konkrete Gegenstände werden, zum Beispiel eine Blüte oder die Wellen im Wasser. Aus demNichts kommt irgendwann ein schönes Bild zum Vorschein. Ich beginne immer mit der hellsten Farbe und male dann mit der nächst dunkleren weiter, eine nach der anderen. Da kann man einfach nicht mehr aufhören. Die Farben trocknen auch schnell, da kann nichts schiefgehen oder verschmieren. Das macht Spaß und ich bekomme ein tolles Ergebnis, das ich in der Wohnung aufhängen kann.“

Und wie geht es Ihnen selbst beim Malen?

Corinna Lorenz: „Also, nach fünf Stunden konzentrierten Malens tut mir schon einmal der Nacken weh. Aber Malen nach Zahlen ist trotzdem sehr entspannend. Ich kann dabei mental von der Arbeit abschalten und bekomme den Kopf frei. Stress und Ärger, all das fällt von mir ab, ich vergesse die Zeit und tauche vollständig in die Welt auf meinem Bild ein. Das ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag!“

Vielen Dank!

Weitere interessante Artikel...

Größtes Malen nach Zahlen
Mit Liebe verschenkt - wie das ganz persönliche Malen nach Zahlen entsteht
Wie beschäftigt sich mein Kind selbst?
Stress abbauen und Entspannung
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten