Ein kurzer Einblick hinter die Kulissen der ministeps Produktentwicklung!

Es knistert, streckt einem die Zunge raus und will gerne gebissen werden – wir stellen euch unseren Knister-Frosch vor und zeigen euch, wie dieser entstanden ist!

Produktdesignerin Marie liebt es, lustige Produkte für Kinder und Familien zu entwerfen: „Ich mag es einfach, Lustiges und Humorvolles zu gestalten. Wenn ich selbst über eine Idee grinsen muss, ist sie meistens gut!“.
Wie Marie ein neues Produkt zusammen mit der Redaktion entwickelt und welche Schritte hier durchlaufen werden, zeigen wir euch am Beispiel unseres ministeps Knister-Frosches.

1) Entwicklung einer ersten Idee

Mit der Grundidee, ein Knistertuch mit einer der ministeps Figuren zu verbinden, ging die Redaktion auf Marie zu. Gemeinsam entwickelten sie zunächst eine grobe Idee für das neue Spielzeug: Welche Figur könnte man nehmen? Wie sieht diese aus? Welche Funktionen soll das Spielzeug haben und welche Materialien könnten verwendet werden?
Hier hatten sie die Idee, das Knistertuch zur beliebten ministeps Figur Frosch Frida zu entwickeln. Frosch Frida ist frech und lustig, was sich natürlich auch im neuen Produkt, über Material, Farben und Muster, widerspiegeln muss.
In einer ersten Skizzenphase werden Ideen grob aufgezeichnet und immer wieder variiert: so werden verschiedene Ideen durchgespielt und immer wieder bewusst Fragen gestellt. Beim Frosch waren es z.B. folgende: Soll der ganze Körper dargestellt werden? Oder nur der Kopf? In welchem Umfeld bewegt sich der Frosch? Was macht den Frosch besonders? Bei Frida ist es definitiv die herausgestreckte Zunge, die sie besonders macht. Diese sollte unbedingt betont werden! Was wird sonst mit einem Frosch assoziiert? Welche Ausführungsmöglichkeiten gibt es? Was soll z.B. flach und was in 3D, also figürlich ausgearbeitet werden?

2) Ausarbeitung der Idee

Im zweiten Schritt wird die Idee konkreter und insbesondere auf die Bedürfnisse der Kinder, für die das Spielzeug entwickelt wird, angepasst.
In welcher Situation soll der Knister-Frosch für das Kind da sein? Soll dieser das Kind eher beruhigen und Trost spenden oder soll der Frosch zum Spielen anregen? Wichtig ist es, diesen Zweck und die Anwendung am Anfang zu definieren. Diese beeinflusst anschließend die Auswahl der Spielelemente und Gimmicks, die Babys und Kleinkindern Spaß machen.
Zudem ist es sehr wichtig, die körperliche und geistige Entwicklung von Babys und Kleinkindern zu verstehen und mit einzubeziehen. Was nehmen Babys in welchem Alter wahr? Was können sie in einem gewissen Alter schon, welche Sinne prägen sich in welchem Entwicklungsschritt aus? Z.B. ist bei Babys die Farbwahrnehmung noch nicht voll ausgebildet. Hier sind vor allem kräftige und kontrastreiche Farben vorteilhaft. Auch die Haptik ist ein sehr wichtiges Element. In den ersten Lebensmonaten erschließt sich den Kindern die Welt insbesondere übers Tasten, Fühlen und Be-Greifen. Unterschiedlichen Materialien bieten hierfür wertvolle Anregungen. So können Spielelemente z.B. kuschelig oder glatt, beweglich oder fest sein. Auch akustische Spielelemente wie Rasseln, Glöckchen, Knisterfolie oder auch elektronische Geräusche können sinnvoll eingesetzt werden.
Der Frosch sollte ein lustiges Activity-Spielzeug werden. Dazu wurden Ideen für abwechslungsreiche Details erarbeitet: Frosch Frida sollte mit einem Kuscheltuch verbunden werden, welches knistert und damit die sinnliche Wahrnehmung des Babys und die Feinmotorik trainiert. Zudem wurde die Idee entwickelt, eine Beißhilfe in Form eines genoppten Rings zu integrieren. Dünne Bänder animieren zum Fühlen und Greifen. Mit der beweglichen Zunge kann gespielt und an ihr gezogen werden. Besonders gefällt Marie, dass es so aussieht, als ob Frida Frosch gerade aus dem Wasser auftaucht. Außerdem mag sie die Stickereien, die knalligen Farben sowie die Kombination der vielen unterschiedlichen Materialien.
Im Laufe von ca. fünf Monaten kam der Knister-Frosch in seinen verschiedenen Stufen bis zu seiner finalen Ausführung.

Hier könnt ihr die Reise von den Skizzen bis zum fertigen Produkt ansehen:

3) Überprüfung der Sicherheit

Damit das Spielzeug auch ganz sicher für die Babys ist, gelten im Hinblick auf die Spielzeugsicherheit sehr strenge Auflagen, um jegliche Verletzungsgefahr auszuschließen.
Speziell für Spielzeuge wie die von ministeps, die für Kinder unter 3 Jahren gemacht sind, gelten ganz besonders hohe Anforderungen. Beispielsweise müssen ablösbare Teile eine bestimmte Mindestgröße besitzen, damit sie auf keinen Fall verschluckt werden können.
Bevor ein Spielzeug auf den Markt kommen darf, muss es daher gewissenhaft auf die Sicherheit überprüft werden.
Hierbei verlässt sich Ravensburger nicht nur auf die allgemein vorgegebenen Sicherheitsstandards, sondern geht in vielen Punkten weit darüber hinaus. So werden zum Beispiel eingenähte Rasseln, Glöckchen oder wie hier die Knisterfolie immer zusätzlich mit einem eigenen Säckchen gesichert. Auch die Nähte müssen besonders strenge Anforderungen erfüllen: in diesem Fall wurde mit einer Zugkraft von etwa 9 kg dran gezogen.
Zum Abschluss beschreibt Marie das Produktdesign für diese junge Zielgruppe wie folgt:
„Mega lustig! Spielen steht ja vor allem für Spaß und dafür, miteinander die Welt zu erkunden.“
Marie Gutmann

Marie Gutmann studierte nicht nur Integriertes Produktdesign, sondern absolvierte zuvor eine Tischlerlehre. Seit 2014 ist sie als freiberufliche Produktdesignerin tätig, baute seitdem ein eigenes Label für Papeterie auf und ist mittlerweile auch im Thema Illustration ein Profi. Der beste Moment bei ihrer Arbeit ist es, wenn sie so richtig im Flow ist und beim Entwerfen die Welt um sich herum vergisst.

Weitere spannende Informationen zu Marie und ihrer Arbeit findet ihr auf ihrem Blog.

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