10 Tipps

damit kein Kind allein zu Hause bleiben muss

Gemeinsam ist einfach schöner!

Vom Besuch bei Oma und Opa über ehrenamtlich organisierte Freizeitprogramme bis zur Last-Minute-Lösung gibt es eine Menge Möglichkeiten, die Kinderbetreuung in den Ferien zu organisieren.

1. Erste Adresse für Ferienkinder: Oma und Opa

Nicht jeder hat Großeltern vor Ort, aber in den Ferien kann man Oma und Opa – auch, wenn sie weiter entfernt wohnen sollten – endlich mal ein paar Tage besuchen, während die Eltern arbeiten. Wichtig: Den Besuch möglichst rechtzeitig anmelden, denn auch Oma und Opa planen ihre Zeit und haben Termine! Hilfreich ist auch, wenn die Kinder ein Buch zum Lesen und etwas zum Spielen oder Basteln mitbringen, damit sie sich bei den Großeltern auch mal allein beschäftigen können.

2. Nachbarschaftshilfe suchen – und finden

Es gilt, nur einen oder wenige einzelne Tage zu überbrücken? Je nach persönlicher Wohnsituation gibt es vielleicht auch Nachbarn, die Sie ansprechen und um Hilfe bitten können. Das ist praktisch für Sie, denn so fallen keine langen Fahrtwege oder Bring- und Holzeiten an, gleichzeitig profitiert das nachbarschaftliche Verhältnis davon und vielleicht können Sie sich ja revanchieren, indem Sie auch mal auf die Nachbarskinder aufpassen, einen Einkauf miterledigen, die Katze füttern und mit dem Hund Gassi gehen oder die Blumen und Pflanzen im Garten versorgen. Nachbarschaftshilfe suchen und finden kann man übrigens auch über nebenan.de (https://nebenan.de/city) – Deutschlands größtes soziales Netzwerk für Nachbarn.

3. Tante, Onkel, Cousin oder Cousine …

Selten besteht die Verwandtschaft nur aus Großeltern – schließlich gibt es auch noch Tanten, Onkel, Cousins oder Cousinen, nicht zu vergessen die Paten. Sie alle kann man im Notfall um Hilfe bitten, ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Und wenn das Kind nicht zu Tante oder Onkel gehen oder reisen kann, besteht vielleicht die Möglichkeit, die Verwandtschaft für einen (oder mehrere) Tage einzuladen? Tagsüber sind die Kinder dann nicht allein und die Abende können alle zusammen gemütlich verbringen, klönen und spielen.

4. Ferienreisen mit befreundeten Familien

Manchmal bietet sich auch die Möglichkeit, das Kind mit einer befreundeten Familie auf Reisen zu schicken. Einzelkinder zum Beispiel haben dann einen Freund oder eine Freundin, mit dem / der sie spielen können, die Erwachsenen sind dadurch möglicherweise sogar entlastet. Wichtig ist, im Vorfeld zu besprechen, was den Eltern jeweils wichtig ist und was die Kinder dürfen und was nicht. Tipp: Wie wäre es mit einem „Probewochenende“, bevor die eigentliche Reise losgeht? Und in den nächsten Ferien nehmen Sie dafür beide Kinder mit.

5. Ein Wiedersehen mit guten Freundinnen und Freunden

Wie lange geht Ihr Kind schon nicht mehr in den Kindergarten? Vielleicht hat es ja Lust, in den Ferien die „alten“ Spielkameraden aus der Kita-Zeit mal wieder für einen Tag zu besuchen? Allerdings kann so ein Tag nicht in letzter Minute geplant werden, sondern braucht einen kleinen Vorlauf.

6. Mit Kindergarten- oder Schulkameraden zusammentun

Bestimmt gibt es in Ihrem Umfeld noch mehr Kinder, deren Eltern in den Sommerferien arbeiten. Tipp: Tun Sie sich mit anderen Kindern und Eltern zusammen und passen Sie im Wechsel auf die „gemeinsamen“ Kinder auf. Oder Sie engagieren zusammen einen „Babysitter“ und teilen sich die Kosten –Schüler/innen der Oberstufe oder auch Studenten/innen sind öfter mal auf der Suche nach einem Ferienjob (siehe auch Tipp 10).

7. Durch Träger organisierte Ferientage oder Freizeiten suchen

In fast allen Städten und Gemeinden gibt es auch verschiedene Träger, die für die Ferien besondere Freizeitprogramme für Kinder anbieten. Auskunft darüber erteilen z.B. die Jugendhilfe, verschiedene Kirchengemeinden oder auch Organisationen wie Museen oder öffentliche Bücherhallen.

8. Nach ehrenamtlichen Ferienprogrammen Ausschau halten

Daneben gibt es eine Fülle von Vereinen, die ehrenamtlich ein Ferienangebot für Kinder auf die Beine stellen, die in den Ferien nicht verreisen können. Mögliche Ansprechpartner sind
z. B. Sportvereine, Landessportbünde, Naturschutzorganisationen wie die Naturschutzjugend (NAJU)-Kindergruppen oder die Organisation der Pfadfinder.

9. Nachfragen lohnt sich: Sommerferien im Hort

Meist werden in den Horten der verschiedenen Grundschulen während der Sommerferien deutlich weniger Kinder betreut als zu Schulzeiten. In einigen Regionen werden die freien Plätze zur Verfügung gestellt – Auskunft geben entweder der Hort vor Ort oder das Jugendamt.

10. Schnell eine Betreuung finden – online geht's

Selbst in Last-Minute-Betreuungs-Notfällen gibt es noch verschiedene Optionen: Möglicherweise können Sie das Kind ausnahmsweise einige Stunden mit zur Arbeit nehmen? Oder Sie legen einen Home-Office-Tag ein? Im Internet hilft eine große Plattform, die passende Kinderbetreuung ganz in Ihrer Nähe zu entdecken (https://www.betreut.de) – Familien finden dort z. B. Babysitter und Tagesmütter, Alltagshelfer oder Haushaltshilfen und die ausführlichen Betreuer-Profile online helfen, eine passende und sofort verfügbare Betreuung auszuwählen.
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