Digitale Welt

Fake News, Smartphone & Internet – da sind Eltern gefragt

Die Welt im Umbruch: Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone

Ob im Bus, beim Shoppen oder auf der Straße: Smartphones sind allgegenwärtig, vor allem Jugendliche sind fast immer mit einem Display vor der Nase unterwegs. Gleichzeitig sind heutzutage 99 Prozent aller Haushalte im Besitz von Handys bzw. Smartphones, 98 Prozent verfügen über einen Computer. Die Zahlen aus der JIM-Studie 2016* zeigen, wie verbreitet Handy, Smartphone und Internet heute bei Kindern und jüngeren Jugendlichen sind und wie wichtig deshalb eine solide Medienbildung und das Erlernen von Medienkompetenz innerhalb der Familie sind. Denn: Soziale Netzwerke, Plattformen und Serien versorgen Internet-Nutzer rund um die Uhr mit einer Flut von Informationen, die klug und kritisch eingeordnet werden wollen.

* JIM steht für Jugend, Information, (Multi-) Media; die jährlich stattfindende Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest herausgegeben (mpfs)
Mädchen mit Tablet bei Ravensburger

Klassische und digitale Medien vermischen sich

Medienpädagogen haben zudem herausgefunden, dass die technische Entwicklung und das Zusammenwachsen verschiedener Dienste nahelegen, auf die bislang klassische Unterteilung von Fernsehen, Radio, Internet und Handy zu verzichten. So hat sich die separate Betrachtung der Handynutzung überholt, weil mittlerweile das Smartphone der Hauptzugangsweg ins Internet ist. Mit anderen Worten: Klassische und digitale Medien vermischen sich – Radio und Musik werden über Dienste wie Spotify & Co. zunehmend digital gehört, Fernsehen mischt sich mit Netzdiensten wie Youtube oder Netflix. Die Medienwelt ist im Umbruch und angesichts der neuen digitalen Informationsflut wird besonders engagiert über Themen wie Fake News, manipulierte Fotos oder Pressefreiheit diskutiert.
Mädchen mit Tablet bei Ravensburger

Medienkompetenz – wichtig für die ganze Familie

So wie es früher in allen Familien klare Regeln für den Fernsehkonsum gab (Ab welchem Alter dürfen Kinder fernsehen? Was dürfen sie schauen? Und wie lange dürfen sie schauen?), sollte es heutzutage gerade bei den jüngeren Kindern unter 14 Jahren, aber auch für Jugendliche unter 18 Jahren klare Regeln für das Surfen im Internet geben – nicht nur in Bezug auf die besuchten Seiten, sondern auch in Bezug auf eine kompetente Einordnung der dort erhaltenen Informationen. Eine ganz praktische Möglichkeit ist zum Beispiel die Installation einer Kinder-/Jugendschutz-Software. Nach Angaben der Initiative „Schau hin!“ hat mittlerweile jeder fünfte Haushalt eine Jugendschutz-Software installiert, um die Kinder beim Surfen zu kontrollieren. Doch Medienkompetenz umfasst viel mehr, wie der neue Band „Wieso? Weshalb? Warum? Profi Wissen Filme, Bücher und andere Medien“ zeigt.
Vater und Kind am PC bei Ravensburger
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Eltern sind Vorbilder!

Die wichtigste Botschaft von Medienexperten an alle Erziehungsberechtigten ist nach wie vor: Eltern sind mit ihrem eigenen Medienverhalten Vorbild für Kinder und Jugendliche. Es ist sehr hilfreich, wenn Mütter und Väter interessiert am aktuellen Geschehen im Netz sind und sich offen und gut informiert mit ihren heranwachsenden Kindern darüber austauschen können.
Der neue Band "Wieso? Weshalb? Warum? Profi Wissen Filme, Bücher und andere Medien" für Kinder ab 8 Jahren schaut hinter die Kulissen der neuen Medien und liefert dazu wertvolles Faktenwissen – auch für Erwachsene. Gut verständlich wird zum Beispiel erklärt, wie uns heutzutage Nachrichten erreichen, warum es so viele Fake News gibt und wie man sie entlarvt, wie Fotos digital manipuliert werden, Computer ganze Filmwelten erschaffen oder warum Pressefreiheit so wichtig ist wie nie zuvor. Ein neues Standardwerk für jede Familie!
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Aktuelles Faktenwissen zu Computer, Internet und Social Media sowie wichtige Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien wird Kindern ab 8 Jahren und ihren Eltern auch in unserem Buch "Wieso? Weshalb? Warum? Profi Wissen Digitale Welt" vermittelt.

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