Tolle Bastelideen zu Weihnachten

Kreativität bei Kindern fördern

"Was vorstellbar ist, ist auch machbar", wusste schon Albert Einstein, und es stimmt, Kreativität beginnt im Kopf. Und vor allem bei Kindern schlummert ein großes Potenzial – es muss nur richtig genutzt werden

Von Anfang an kreativ
Jedes Kind hat von Geburt an kreative Potenziale, denn vor allem Neugier ist eine treibende Kraft für Kreativität. Das heißt, Kinder entwickeln schon früh eigene Ideen und spätestens, wenn die motorischen Fähigkeiten es zulassen, werden diese auch umgesetzt. Es wird probiert und experimentiert, aber nicht jedes kreative Potenzial wird auch genutzt, wenn es nicht entsprechend angestoßen wird. Deshalb ist es an den Eltern, das Kind zu unterstützen, indem man die richtigen Impulse, Anregungen und Motivationen setzt – und auch genug Zeit und Raum für eigene Kreativität lässt.

Langeweile und Kreativität ist kein Gegensatz
Im Gegenteil, ein gewisses Maß an Langeweile setzt Kreativität frei. „Der größte Nutzen der Langeweile besteht darin, dass sie Räume für Kreativität öffnet.“ Sagt auch Jesper Juul, Familientherapeut und moderner Kinderversteher und rät dazu, Kinder einfach mal 15 Minuten sich selbst und ihren Gedanken zu überlassen. Natürlich kann man sie dabei sanft und unbewusst unterstützen. Halten Sie zum Beispiel einen Maltisch im Zimmer oder der Wohnung bereit. Darauf sind griffbereit Farben und Papier, vielleicht ein paar Aufkleber oder Malschablonen. Das Kind kann so selbst entscheiden, was und wann es das kreieren will. Auch kleine Bastelutensilien wie Holzperlen, Fäden oder Naturmaterialien regen zum Gestalten und Herumprobieren an. Und natürlich ist jedes Elternteil herzlich eingeladen, mit zu basteln oder selbst kreativ zu werden. Denn auch das fördert die kindliche Phantasie.

Individuell und altersgerecht fördern
Ein großer Unterschied in der Kreativität von Erwachsenen und Kindern liegt darin, dass Kinder kein fertiges Endprodukt als Bestätigung ihrer Fähigkeiten brauchen. Der kreative Akt an sich ist das, was Kinder glücklich macht. Es zeugt also nicht von Desinteresse oder fehlender Geduld, wenn vor allem kleinere Kinder ein Bastelstück oder ein Spiel nicht zu Ende machen. Ein kleines gezieltes Lob sorgt dann dafür, dass die Kreativität weiter gefördert wird, zu viel Druck oder Ablehnung bewirken genau das Gegenteil. Bei größeren Kindern führt konstruktive Kritik und das Aufzeigen von besonderen Details des „Werks“ dazu, dass das Kind motiviert bleibt.

Mit gutem Beispiel voran
Kreative Eltern haben auch kreative Kinder heißt es so schön. Denn da Eltern immer als Vorbild fungieren, ahmen Kinder nach, was die Großen machen. Und es fördert auch die eigene Kreativität, wenn man vielleicht mal etwas Neues ausprobiert. Ob Malen, Basteln, Kneten, Fädeln oder Zusammenbauen, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Jeder in der Familie ist eingeladen, ganz nach seinen Fähigkeiten mitzumachen. Sie werden sehen, wie wunderbar es ist, die unterschiedlichen Werke im Anschluss gemeinsam zu bewundern. Gestalten Sie dann zusammen eine Wand mit den gemeinsam gemalten Bildern oder dekorieren Sie die Wohnung mit kleinen Kunstwerken. So erfahren die Kleinen wieder eine große Wertschätzung und werden motiviert, weiterhin kreativ zu bleiben. Vor allem die Weihnachtszeit bietet so viele Möglichkeiten, gemeinsam kreativ zu werden. Wir haben einige hübsche Beispiele mit Anleitung für die ganze Familie zusammengestellt.

6 tolle Bastelideen für Weihnachten
Im Folgenden haben wir Ihnen 6 tolle Bastelideen für Weihnachten zusammengestellt. Von Erdnuss-Weihnachtsmann über Weihnachtsengel bis hin zum Meisterwerk der Fadenkunst - hier ist für jeden etwas dabei. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Bastelidee Nr. 1: Christkind oder Weihnachtsmann?

Wer bringt die Geschenke? Beide! Bei uns gibt es das Christkind seit dem 16. Jahrhundert, es war Martin Luthers protestantische Antwort auf den Nikolaus. Doch schon seit dem 19. Jahrhundert kommt der Weihnachtsmann, eine Erfindung aus Amerika, immer mehr zu uns. Es ist also jedem selbst überlassen, von wem er sich die Weihnachtsgeschenke wünscht.

Bastelidee: Erdnuss-Weihnachtsmann

Man braucht dazu: eine Handvoll Erdnüsse, rote Farbe, Wasserfarbe oder Acryl, Pinsel, schwarzen Permanentmarker, bunte Bänder

So geht’s: Zuerst das obere viertel der Erdnuss, das spitz zuläuft mit roter Farbe und Pinsel als Mütze anmalen. Nach dem Trocknen das Gesicht mit dem Stift zeichnen. Um die schmalste Stelle der Nuss ein buntes Stoffband binden.
Bastelidee Nr. 1: Christkind oder Weihnachtsmann?

Bastelidee Nr. 2: Der Weihnachtsengel

Als Verkünder der Geburt Christi sind Engel ein fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Heute gibt es Engel in jeder Form, sie sind besonders beliebte Dekorationsartikel.

Bastelidee: Zapfenengel

Sie brauchen: Tannen-, Fichten- oder Kiefernzapfen, Holzperlen, Federn, kleine Äste oder Schnüre, Heißkleber, schwarzen Stift

So geht’s: Mit dem schwarzen Stift ein Gesicht auf die Holzperle zeichnen, dann die Perle mit Heißkleber auf die stumpfe Seite des Zapfens kleben. Vier Federn als Flügel mit Heißkleber auf die Rückseite des Zapfens kleben und am oberen Ende ein Band anbringen.
Bastelidee Nr. 2: Der Weihnachtsengel

Bastelidee Nr. 3: Advent, Advent...

... ein Lichtlein brennt. Schon in der Vorweihnachtszeit macht der Adventskranz viel Freude, wenn immer eine Kerze nach der anderen angezündet werden darf. Den Adventskranz hat übrigens ein Hamburger Theologe erfunden, um den ärmeren Kindern damit die Wartezeit bis Weihnachten zu verschönern.

Bastelidee: Adventskranz

Sie brauchen: Vier leere Küchenrollen, buntes Bastelpapier, vier Holzstäbchen, Kleber und einen Kranz aus Zweigen.

So geht’s: Schneiden Sie zuerst die Küchenrollen auf die gewünschte Länge zu und bekleben sie dann außen mit Buntpapier. Schneiden Sie aus dem restlichen Papier vier Kreise für die oberen Öffnungen, vier gelbe Flammen und ein paar Weihnachtsmotive wie Bäume oder Sterne. Kleben Sie die Flammen an vier Holzstäbchen und verschließen Sie die Rollen mit den Kreisen. Jetzt die Flammen durchstecken, die Papierkerzen in der Mitte des Kranzes drapieren und mit Papiermotiven dekorieren.
Bastelidee Nr. 3: Advent, Advent...

Bastelidee Nr. 4: Ein leuchtender Stern

Wer die Weihnachtsgeschichte kennt, der weiß, dass der heutige Stern den Weihnachtsstern von Bethlehem symbolisieren soll, dank dem die Hirten den Stall mit Maria, Josef und Jesus gefunden haben. Heute schmückt er Fenster, Türen und Kränze und natürlich darf er an keinem Weihnachtsbaum fehlen.

Bastelidee: String Art / Fadenkunst mit Glow in the Dark Effect

Das ist dabei: 3D-Stern, eine Motivtafel, 2 Aufstellfüße, 210 Pins aus nachtleuchtendem Kunststoff, eine Drückhilfe für Pins, Spannfaden, Anleitung

So geht’s: Mit den Pins auf der Vorderseite der Tafel ein Motiv stecken, dann die bunten Fäden ganz nach Belieben kreuz und quer spannen, bis das Fadengeflecht das Motiv erscheinen lässt. Das Netz kann dabei ganz dicht sein oder auch mit vielen Zwischenräumen.

Bastelidee Nr. 5: Oh Tannenbaum

Er gehört einfach in jedes festlich geschmückte Wohnzimmer und unter ihm liegen dann die Geschenke: Der Weihnachtsbaum. Dieser Brauch kommt aus Deutschland und verbreitete sich seit dem 19. Jahrhundert in die ganze Welt.

Bastelidee: Knickbäume

Sie brauchen: Rotes und weißes Bastelpapier, Schaschlikstäbe, Moosgummi oder Karton als Sockel, Verzierung, z.B. Zimtstangen oder Lärchenzäpfchen, Heißkleber

So geht’s: Schneiden Sie aus dem roten Papier Dreiecke, aus dem weißen Papier Sterne und aus dem Moosgummi Kreise. Falten Sie nun aus dem roten Dreieck einen Fächer, falten ihn leicht wieder auf und stechen mit dem Stäbchen durch jede so entstandene Erhöhung. Kleben Sie den Stern an die Spitze und fixieren das Ende des Stäbchens mit Heißkleber auf dem Sockel. Diesen können Sie nun mit Zimtstangen, Zapfen und Heißkleber verzieren.
Bastelidee Nr. 5: Oh Tannenbaum

Bastelidee Nr. 6: Schöner Schenken

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke. Sich gegenseitig zum Fest eine Freude zu machen, ist einer der ältesten Bräuche überhaupt und lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurück verfolgen. Heute zählen vor allem individuelle Geschenke oder hübsch verpackte Präsente.

Bastelidee: Spiraldesigner

Damit "zaubern" Kinder die schönsten Geschenkanhänger und Grußkarten oder gestalten die Vorderseite für einen besonderen Wunschzettel.
Das ist dabei: Elektrische Spiral Designer Maschine, 3 Wechselzahnräder für elektrisches Zeichnen, variabler Zeichenarm für diverse Steckmöglichkeiten, 3 Stifte, 10 x Papier, Schablone zum Nachschneiden von Papier, Zahnkranz und 2 Zahnräder für manuelles Zeichnen

So geht’s: Einfach ein Blatt einlegen, Zahnräder einsetzen und die Stifte in den Zeichenarm stecken. Dann den Einschaltknopf drücken und zusehen, wie die Maschine von Zauberhand zeichnet. Die Zahnräder lassen sich immer wieder austauschen und neu positionieren. Wer lieber selbst zeichnet, wählt ein Zahnrad aus und fährt mit dem Stift entlang des Zahnkranzes. Dank der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten sind der Kreativität und Fantasie keine Grenzen gesetzt.
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